Svenner

Svenner
Die Svenner vor Scapa Flow
Schiffsdaten
Flagge Norwegen Norwegen
andere Schiffsnamen Shark (1943–1944)
Schiffstyp Zerstörer
Klasse S- bis W-Klasse
Bauwerft Scotts Shipbuilding and Engineering Company, Greenock
Baunummer 601
Bestellung 9. Januar 1941
Kiellegung 5. November 1941
Stapellauf 1. Juni 1943
Indienststellung 11. März 1944
Verbleib am 6. Juni 1944 torpediert und gesunken
Schiffsmaße und Besatzung
Länge 110,6 m (Lüa)
103,5 m (Lpp)
Breite 10,9 m
Tiefgang (max.) 4,4 m
Verdrängung Standard: 1.710 tn.l.
Maximal: 2.350 tn.l.
Maschinenanlage
Maschine 2 × Admiralty-Dreitrommel-Dampfkessel
2 × Parsons-Getriebeturbine
Maschinen­leistung 40.000 PS (29.420 kW)
Höchst­geschwindigkeit 36,75 kn (68 km/h)
Propeller 2
Bewaffnung

Der norwegische Svenner (Kennung: G03) war ein Zerstörer der britischen S-Klasse. Das Schiff gehörte zur im Januar 1941 erfolgten fünften Bestellung von Zerstörern für die Royal Navy aus dem War Emergency Program. Der Zerstörer lief als einer der letzten der S- und T-Klasse als Shark vom Stapel. Als der Zerstörer auf der Werft von Scotts am 1. März 1944 fertiggestellt wurde, übernahm jedoch die norwegische Marine den Zerstörer als Svenner auf Leihbasis. Die sehr kurze Einsatzzeit der Svenner endete schon am Morgen des 6. Juni 1944 vor dem Landungsabschnitt Sword Beach in der Normandie, als sie von einem Torpedo eines deutschen Torpedoboots der 5. Torpedobootsflottille mittschiffs getroffen wurde. Die Svenner zerbrach und sank. 34 norwegische und ein britisches Besatzungsmitglied starben beim Untergang des Zerstörers.

Laut dem offiziellen Bericht des kanadischen Verteidigungsministeriums (This ship [die Svenner] and the U.S. destroyer Corry, which was mined (and possibly also struck by shellfire) in the "UTAH" area, were the only major Allied warships lost that day.) Der Zerstörer USS Corry (DD-463) erhielt wahrscheinlich Treffer von 210-mm-Geschossen von Küstenbatterien der Wehrmacht und sank schnell. 24 Männer starben.

  1. HMS Shark, dann HNoMS Svenner (Memento vom 14. Januar 2016 im Internet Archive) auf ClydeSite Clyde Ships Database
  2. Seite 96
  3. history.navy.mil