Syndaktylie
| Klassifikation nach ICD-10 | |
|---|---|
| Q70 | Syndaktylie |
| ICD-10 online (WHO-Version 2019) | |
| Klassifikation nach ICD-11 | |
|---|---|
| LB79 | Syndaktylie |
| LB79.0 | Miteinander verwachsene Finger |
| LB79.1 | Schwimmhautbildung an den Fingern |
| LB79.2 | Miteinander verwachsene Zehen |
| LB79.3 | Schwimmhautbildung an den Zehen |
| LB79.Y | Sonstige näher bezeichnete Syndaktylie |
| LB79.Z | Syndaktylie, nicht näher bezeichnet |
| ICD-11: Englisch • Deutsch (Vorabversion) | |
In der Medizin bezeichnet Syndaktylie (von altgriechisch σύν syn ‚zusammen‘ und δάκτυλος dáktylos ‚Finger‘) eine angeborene anatomische Fehlbildung der Körperglieder (Dysmelie), die durch eine Verwachsung bzw. Nichttrennung von Finger- oder Zehengliedern charakterisiert ist. Unterschieden werden kutane (häutige), ossäre oder totale Syndaktylien.
Liegt eine knöcherne Verschmelzung von zwei Phalangen eines Fingers oder einer Zehe vor, mit Fehlen des betroffenen Finger- bzw. Zehengelenkes, so spricht man von einer Symphalangie oder von Symphalangismus.
- ↑ Wilhelm Gemoll: Griechisch-Deutsches Schul- und Handwörterbuch. G. Freytag Verlag/Hölder-Pichler-Tempsky, München/Wien 1965.
- ↑ F. Hefti: Kinderorthopädie in der Praxis. Springer 1998, ISBN 3-540-61480-X. S. 398
- ↑ W. Schuster, D. Färber (Hrsg.): Kinderradiologie. Bildgebende Diagnostik. 2. Auflage. 1996, ISBN 3-540-60224-0, S. 111.