Törten
Törten Stadt Dessau-Roßlau | |
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| Koordinaten: | 51° 48′ N, 12° 15′ O |
| Höhe: | 65 m ü. NHN |
| Fläche: | 4,37 km² |
| Einwohner: | 2305 (31. Juli 2024) |
| Bevölkerungsdichte: | 527 Einwohner/km² |
| Eingemeindung: | 1. Oktober 1923 |
| Eingemeindet nach: | Dessau |
| Postleitzahl: | 06849 |
| Vorwahl: | 0340 |
| Lage von Törten in Dessau-Roßlau
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Törten, mundartlich Tärtn, ist ein Stadtbezirk von Dessau-Roßlau, einer kreisfreien Stadt im Bundesland Sachsen-Anhalt. Er liegt an der Mulde im Südosten Dessaus zwischen der alten Bundesstraße 184 (Heidestraße) im Westen und der Bundesautobahn 9 im Osten.
Törten ist vor allem durch die dortige Siedlung Dessau-Törten bekannt. Sie wurde durch Walter Gropius nach den Idealen des Bauhauses zwischen 1926 und 1928 errichtet. Die Siedlung sollte preiswerte kleine Reihenhäuser für Arbeiter schaffen. Insgesamt wurden 314 Häuser gebaut, deren Größe zwischen 57 und 75 Quadratmetern variiert. Bei einer Siedlungserweiterung 1930 entstanden die fünf Laubenganghäuser von Dessau-Törten, die seit 2017 zum UNESCO-Welterbe des Bauhauses und seine Stätten in Weimar, Dessau und Bernau gehören. Auch Carl Fieger, Architekturzeichner am Bauhaus, errichtete sein eigenes Wohnhaus dort. Des Weiteren steht in Törten das 1926/1927 von Richard Paulick und dem Bauhaus-Meister Georg Muche errichtete Stahlhaus.
- Ehemaliges Rathaus
- Gropiussiedlung Törten,(Ortsteil Dessau Süd)
- Friedhofskapelle
- Gefallenengedenkstein 1914–1918
- Modellbootrennen im Waldbad
- ↑ Bevölkerungsstatistik - alle Stadtbezirke. Stadt Dessau-Roßlau, 10. Mai 2021, abgerufen am 20. August 2024 (deutsch).