Türkische Sprache
| Türkisch Türkçe | ||
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Gesprochen in |
Bosnien und Herzegowina Bulgarien Georgien Griechenland Irak Kosovo Libanon Nordmazedonien Rumänien Syrien Türkei Türkische Republik Nordzypern Zypern unter türkischen Migranten in: | |
| Sprecher | 75 Millionen Muttersprachler, 15 Millionen Zweitsprachler | |
| Linguistische Klassifikation |
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| Offizieller Status | ||
| Amtssprache in | Türkei Türkische Republik Nordzypern Zypern Kosovo (regional) | |
| Anerkannte Minderheiten-/ Regionalsprache in |
Bosnien und Herzegowina Griechenland Irak | |
| Sprachcodes | ||
| ISO 639-1 | tr | |
| ISO 639-2 | tur | |
| ISO 639-3 | tur | |
Türkische Sprache, kurz Türkisch, auch als Türkeitürkisch oder Osmanisch-Türkisch bezeichnet, ist die Bezeichnung einer agglutinierenden Sprache, die zum oghusischen Zweig der Turksprachen gehört und die als meistgesprochene Turksprache gilt. Türkisch ist die Amtssprache der Türkei und neben dem Griechischen auch auf Zypern (faktisch ausschließlich in der international nicht anerkannten Türkischen Republik Nordzypern). Außerdem wird Türkisch als lokale Amtssprache in Nordmazedonien, Rumänien und im Kosovo verwendet. Eigenbezeichnungen sind Türk dili, Türkçe und Türkiye Türkçesi.
Die türkische Sprache selbst weist eine Reihe von Dialekten auf, von denen der Istanbuler Dialekt von besonderer Bedeutung ist. Seine Phonetik ist die Basis der heutigen türkischen Hochsprache. Bei der Einführung des lateinischen Alphabets für die türkische Sprache im Jahr 1928 wurde nicht auf die historische Orthographie des Osmanisch-Türkischen zurückgegriffen, sondern die Aussprache von Istanbul als Grundlage der Verschriftung herangezogen. Die Dialekte innerhalb der Türkei werden in Gruppen der Schwarzmeerregion (Karadeniz Şivesi), Ostanatolien (Doğu Anadolu Şivesi), Südostanatolien (Güneydoğu Anadolu Şivesi), Zentralanatolien (İç Anadolu Şivesi), Ägäis (Ege Şivesi) und Mittelmeerregion (Akdeniz Şivesi) eingeteilt.
Die Alternativbenennung „Türkeitürkisch“ umfasst aber nicht nur die Türkei, sondern auch alle Gebiete des ehemaligen Osmanischen Reichs. Das bedeutet, dass auch die Balkan- oder Zyperntürken ein „Türkeitürkisch“ sprechen.
- ↑ Margarete I. Ersen-Rasch: Türkische Grammatik: für Anfänger und Fortgeschrittene. S. 1 books.google.de.
- ↑ Lars Johanson, Éva Csató: Turkish. In: Lars Johanson, Éva Csató: The Turkic languages. S. 203.
- ↑ Annemarie von Gabain: Die Südwest-Dialekte des Türkischen. In: Handbuch der Orientalistik, Erste Abteilung: Der Nahe und der Mittlere Osten, Fünfter Band: Altaistik, Erster Abschnitt: Turkologie. E. J. Brill, Leiden/Köln 1963, S. 174. (Anm: Unter Südwest-Dialekten des Türkischen werden in dem zitierten Werk Türkeitürkisch, Aserbaidschanisch, Turkmenisch etc., also die Türksprachen der auch oghusische Sprachen genannten Südwestgruppe verstanden)
- ↑ G. Hazai: Artikel Turks, Abschnitt II.i Languages – Introduction. In: Encyclopaedia of Islam. Band X, T-U, Brill, Leiden, 2000, S. 701: “[…] The use of the term Turkic for the entire language family, while reserving the term Turkish for the idiom spoken in the area occupied by the Ottoman Empire […] and Turkey, is a contemporary development […]”.