Tōya-See

Tōya-See
Geographische Lage Japan, Hokkaidō, Shikotsu-Tōya-Nationalpark
Zuflüsse Sōbetsu u. a.
Abfluss Sōbetsu
Daten
Koordinaten 42° 35′ N, 140° 51′ O
Höhe über Meeresspiegel 84 m T.P.
Fläche 70,72 km²
Länge 9 km
Breite 11 km
Umfang 50 km
Maximale Tiefe 179,7 m

Der Tōya-See (jap. 洞爺湖, Tōya-ko) ist ein vulkanischer Caldera-See im Shikotsu-Tōya-Nationalpark in der Unterpräfektur Iburi im Südwesten Hokkaidōs in Japan. Der Tōya ist der nördlichste See Japans, der nie zufriert, und ist nach dem Mashū-See der zweitklarste See Japans.

Auf Naka-no-shima (中島, dt. „Insel [in] der Mitte“; 4,85 km²), einer Insel in der Mitte des Sees, befindet sich ein Waldmuseum. Der See ist der Fläche nach der neuntgrößte, als Caldera-See gar der drittgrößte Japans. Der Name Tōya entstammt der Ainu-Sprache und setzt sich aus den beiden Worten für See (to) und Ufer (ya) zusammen.

Der See gehört zu den Gemeinden Sōbetsu am Ostufer und Tōyako am Westufer. In letzterer hat 2008 der 34. G8-Gipfel stattgefunden.

  1. 湖沼面積. (PDF; 114 kB) Kokudo Chiriin, 1. Oktober 2015, archiviert vom Original (nicht mehr online verfügbar) am 5. August 2016; abgerufen am 5. August 2016 (japanisch).
  2. 1 2 日本の主な湖沼. MLIT, 2002, archiviert vom Original (nicht mehr online verfügbar) am 12. September 2013; abgerufen am 15. September 2013 (japanisch).