Tagebau Peres

Tagebau Peres
Allgemeine Informationen zum Bergwerk
AbbautechnikTagebau auf 20,8 km²
Abraum656,4 Mio. t
Förderung/Gesamt139,9 Mio. t
Informationen zum Bergwerksunternehmen
Beschäftigte900
Betriebsbeginn1963
Betriebsende1991
NachfolgenutzungPereser Kippe, Aufforstung zum „Pereser Holz“; aktiver Teil als Abbaufeld „Peres“ des Tagebaus Vereinigtes Schleenhain vorgesehen, danach Auffüllung zum Pereser See geplant
Geförderte Rohstoffe
Abbau vonBraunkohle/Braunkohle/Braunkohle/Braunkohle
Braunkohle

Flözname

Böhlener Oberflöz
Braunkohle
Abbau vonBraunkohle

Flözname

Thüringer Hauptflöz
Braunkohle
Abbau vonBraunkohle

Flözname

Sächsisch-Thüringisches Unterflöz
Braunkohle
Abbau vonBraunkohle

Flözname

Bornaer Hauptflöz
Geographische Lage
Koordinaten51° 10′ 10,1″ N, 12° 19′ 47″ O
Lage Tagebau Peres
GemeindeNeukieritzsch, Groitzsch
Landkreis (NUTS3)Leipzig
LandFreistaat Sachsen
StaatDeutschland
RevierMitteldeutsches Braunkohlerevier

Der Tagebau Peres war ein Tagebau zur Gewinnung von Braunkohle im Südraum von Leipzig. Er war seit 1963 in Betrieb und wurde 1991 vorzeitig stillgelegt. Das bis dahin noch nicht abgebaute Areal wurde 2014/15 als Abbaufeld Peres des Tagebaus Vereinigtes Schleenhain wieder aufgefahren. Nach seiner kompletten Stilllegung soll auf einem Teil des Geländes der Pereser See entstehen.

Der Tagebau Peres war der erste und einzige Tagebau der DDR, in dem die Förderung von Abraum und Kohle komplett mit Bandanlagen erfolgte. Er gehört zum Bornaer Revier der Mitteldeutschen Montanregion.