Tagebau Witznitz
| Tagebau Witznitz | |||
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| Allgemeine Informationen zum Bergwerk | |||
| Abbautechnik | Tagebau auf 18,8 km² | ||
| Abraum | 654 Mio. t | ||
| Informationen zum Bergwerksunternehmen | |||
| Betriebsbeginn | 1911 | ||
| Betriebsende | 1993 | ||
| Nachfolgenutzung | Auffüllung zum Hainer See, Haubitzer See, Kahnsdorfer See, Speicherbecken Witznitz | ||
| Geförderte Rohstoffe | |||
| Abbau von | Braunkohle | ||
| Geographische Lage | |||
| Koordinaten | 51° 10′ 1,9″ N, 12° 28′ 44,8″ O | ||
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| Gemeinde | Borna, Böhlen, Rötha, Neukieritzsch | ||
| Landkreis (NUTS3) | Leipzig | ||
| Land | Freistaat Sachsen | ||
| Staat | Deutschland | ||
| Revier | Mitteldeutsches Braunkohlerevier | ||
Der Tagebau Witznitz war ein aus mehreren Abbaufeldern bestehender Tagebau des Mitteldeutschen Braunkohlereviers zur Gewinnung von Braunkohle südlich von Leipzig und nordwestlich von Borna. Ab 1910 wurden die Tagebaue „Victoria“, „Dora-Helene I“ und „Witznitz I“ aufgeschlossen. 1922 eröffnete die Grube „Dora-Helene II“, aus deren kleineren Abbaufeldern sich ab 1946 der Tagebau „Witznitz II“ entwickelte. Aufgrund der wirtschaftlichen Veränderung mit der Deutschen Wiedervereinigung 1989/90 wurde der Tagebau Witznitz II im Jahr 1993 vorzeitig stillgelegt.
2024 wurde auf dem Gelände von „Witznitz II“ der Energiepark Witznitz, der mit 650 MWp Leistung größte zusammenhängende Solarpark Europas (Stand: 2024), eröffnet. Die installierten PV-Module können 200.000 Einwohner mit Strom versorgen.
- ↑ Größter Solarpark Deutschlands versorgt 200.000 Haushalte. In: Rheinische Post. 3. Juli 2024, abgerufen am 14. Februar 2025.