Tapetoretinale Degeneration
| Klassifikation nach ICD-10 | |
|---|---|
| H35.5 | Hereditäre Netzhautdystrophie |
| ICD-10 online (WHO-Version 2019) | |
Die Tapetoretinale Degeneration ist ein Oberbegriff für erbliche Netzhautdystrophien (Erkrankungen der Netzhaut, lateinisch Retina). Die Erkrankungen können eventuell zur Erblindung führen und kommen isoliert, im Rahmen von Syndromen oder Speicherkrankheiten vor.
Unter diesem Begriff werden zusammengefasst:
- Retinopathia pigmentosa, periphere, vorwiegend die Stäbchen betreffende tapetoretinale Degenerationen (z. B. Retinitis pigmentosa)
- Makuladegeneration, zentrale, vorwiegend die Zapfen betreffende tapetoretinale Degenerationen (z. B. Makuladystrophien)
- Zapfen-Stäbchen-Dystrophie
- Choroideremie
- Lebersche Kongenitale Amaurose
Ferner finden sich unter diesem Stichwort folgende Erkrankungen:
- Ataxie mit tapetoretinaler Degeneration
- Zerebelläre Hypoplasie-tapetoretinale Degeneration-Syndrom
- Morbus Stargardt, juvenile Form
- ↑ Pro Retina
- 1 2 Pschyrembel online
- ↑ Leitlinie Nr. 25 – Hereditäre Netzhaut-, Aderhaut- oder Sehbahn-Erkrankungen. (PDF) Berufsverband der Augenärzte Deutschlands e. V. Deutsche Ophthalmologische Gesellschaft e. V.
- ↑ Eintrag zu Ataxie mit tapetoretinaler Degeneration. In: Orphanet (Datenbank für seltene Krankheiten)
- ↑ Eintrag zu Zerebelläre Hypoplasie-tapetoretinale Degeneration-Syndrom. In: Orphanet (Datenbank für seltene Krankheiten)