Techtelmechtel
Das Wort Techtelmechtel bezeichnete Ende des 18. Jahrhunderts ein heimliches Einverständnis oder ein geheimes Einverständnis. Umgangssprachlich ist darunter eine mehr oder weniger heimliche Liebschaft zu verstehen. Allgemein wird einer solchen Liebesbeziehung geringe Ernsthaftigkeit unterstellt.
Im Österreichischen und Bairischen wird Techtelmechtel auch als „Gspusi“ bezeichnet. Das Wort Gspusi wird sowohl als Bezeichnung für Geliebter/Geliebte als auch für Liebelei verwendet und hat eine Sprachverwandtschaft mit dem Wort sposi, Verlobte, Eheleute.
- ↑ Axel Lindqvist: Deutsches Kultur- und Gesellschaftsleben im Spiegel der Sprache. Harrassowitz, Wiesbaden 1955, S. 41 (PDF; 14,2 MB).
- ↑ Techtelmechtel. In: Der deutsche Wortschatz von 1600 bis heute. Digitales Wörterbuch der deutschen Sprache. Abgerufen am 11. Mai 2023.
- ↑ Gspusi. In: Der deutsche Wortschatz von 1600 bis heute. Digitales Wörterbuch der deutschen Sprache. Abgerufen am 12. Mai 2023.
- ↑ Robert Sedlaczek: Österreichisch für Anfänger. Amalthea Signum, Wien 2017, ISBN 978-3-99050-076-7, S. 31.