Teltowkanal-Route

Radschnellverbindung: Teltowkanalroute (RSV 6)
Gesamtlänge rund 10,5 km
Lage Berlin Berlin
Steglitz-Zehlendorf
Tempelhof-Schöneberg
StartpunktBrandenburgische Landesgrenze Teltow und Bezirk Steglitz-Zehlendorf

ZielpunktBahnhof Südkreuz, Hildegard-Knef-Platz
Anschluss an Berliner Mauerweg (MAU)
Teltow-Route (RR12)
Steglitz-Route (STR)
Webadresse Teltowkanalroute auf der Infravelo Seite
Routenverlauf
Geplanter Routenverlauf der Teltowkanalroute:
Teltow-Route (RR12)
Berliner Mauerweg (MAU)
Landesgrenze Teltow und Bezirk Steglitz-Zehlendorf
südlicher Uferweg am Teltowkanal
Schiffluchgraben
Wismarer Straße
Eugen-Kleine-Brücke über den Teltowkanal
Steglitz-Route (STR)
Stele KZ-Außenlager Lichterfelde
nördlicher Uferweg am Teltowkanal
Emil-Schulz-Brücke
Krahmersteg
Paul-Schwarz-Promenade
Unterführung Hubschrauberlandeplatz Christoph 31
Am Eichgarten
Borstellstraße
Brandenburgische Straße
Liebenowzeile
Sembritzkistraße
Insulaner
Prellerweg
Priesterweg S2,S25,S26
Natur-Park Südgelände
Hans-Baluschek-Park
Sachsendammsteg über A100 und Sachsendamm
Bahnhof Berlin Südkreuz, S2,S25,S26,S41,S42,S45,S46
Hildegard-Knef-Platz
Schöneberger Schleife und mögliche Verlängerung nach Berlin-Mitte

Die Teltowkanal-Route (RSV 6) ist eine geplante Radschnellverbindung in Berlin. Sie soll sich über eine Gesamtlänge von rund 10,5 Kilometern erstrecken und durch die Ortsteile Lichterfelde, Lankwitz, Steglitz und Schöneberg verlaufen. Die Strecke soll von der brandenburgischen Landesgrenze in Zehlendorf entlang des Teltowkanals verlaufen und von Südende entlang der Trasse der S-Bahn-Linien S2 und S25 bis nördlich des Bahnhofs Südkreuz führen. Ebenfalls geprüft wird eine Weiterführung bis zum Bezirk Mitte.

Mit dem Bau sollte laut Senatsverwaltung für Umwelt, Verkehr und Klimaschutz 2022 begonnen werden. Die Planungsphase sollte voraussichtlich 30 Monate und die Bauzeit 18 Monate betragen. Mit der Fertigstellung wurde mit 2024 gerechnet, wobei unter anderem wegen möglicher Klagen gegen zu fällende Bäume oder wegfallende Parkflächen und Anwohnerproteste mit Verzögerungen gerechnet wird. Die geplanten Kosten wurden von dem zuständigen Unternehmen infraVelo auf „fünf Millionen Euro, plusminus 40 Prozent“ geschätzt, wobei das Budget nach Informationen von Januar 2019 nicht begrenzt sei. Diese Planungen haben sich als nicht haltbar erwiesen. Mittlerweile geht infraVelo von einem Ende des Planfeststellungsverfahrens im Jahr 2026 aus und gibt für die Fertigstellung 2030 an.

Laut infraVelo sollen Radfahrer durch die Route allein auf dem Streckenabschnitt zwischen Lichterfelde Süd und Südkreuz ein Drittel Fahrzeit sparen. Täglich sollen nach Schätzungen mit der Radschnellverbindung 1800 Autofahrten durch das Fahrrad ersetzt werden.

  1. Christian Latz: Radschnellstrecken in Berlin sollen ab 2022 gebaut werden. 29. Januar 2019, abgerufen am 30. Januar 2019.
  2. Claudius Prößer: Erster Radschnellweg in Berlin: Schnell ist anders. In: Die Tageszeitung. 1. Februar 2019, ISSN 0931-9085 (taz.de [abgerufen am 2. Februar 2019]).
  3. RSV 6
  4. Erster Radschnellweg in Berlin erst 2024 fertig. In: Der Tagesspiegel. Abgerufen am 30. Januar 2019.