Tenzin Gyatso
| Tibetische Bezeichnung |
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| Tibetische Schrift: བསྟན་འཛིན་རྒྱ་མཚོ་ |
| Wylie-Transliteration: bstan ´dzin rgya mtsho |
| Aussprache in IPA: [tɛ̃ ́tsĩ càtsʰo] |
| Offizielle Transkription der VRCh: Dainzin Gyaco |
| THDL-Transkription: Tenzin Gyatso |
| Andere Schreibweisen: Tendzin Gyatsho |
| Chinesische Bezeichnung |
| Traditionell: 丹增嘉措 |
| Vereinfacht: 丹增嘉措 |
| Pinyin: Dānzēng Jiācuò |
Tenzin Gyatso (geb. als Lhamo Döndrub (ལྷ་མོ་དོན་འགྲུབ་ / lha mo don 'grub) 6. Juli 1935 in Taktser, Provinz Amdo, Osttibet) ist der 14. Dalai Lama der Gelug-Schule des tibetischen Buddhismus und Befürworter der Rime-Bewegung. Seit seiner Inthronisierung war er, wie viele seiner Vorgänger, Oberhaupt der tibetischen Regierung. 2011 trat er von seinen politischen Ämtern zurück und gilt seither nur noch als geistliches Oberhaupt der Tibeter.
1989 wurde er mit dem Friedensnobelpreis ausgezeichnet.
Sein formeller Titel lautet auf Deutsch, in Anlehnung an vergleichbare religiöse Würdenträger, Seine Heiligkeit oder Eure Heiligkeit bei direkter Anrede. Tibeter nennen ihn Kundün (tibetisch „Gegenwart“), Yishi[n] Norbu (tibetisch „Wunscherfüllendes Juwel“) oder Gyelwa Rinpoche.