Teshima (Tonoshō)
| Teshima 豊島 | ||
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| Blick über den Nordosten von Teshima und die dort angelegten Reisterrassen im Oktober 2013 | ||
| Gewässer | Seto-Inlandsee | |
| Inselgruppe | Naoshima-Inseln | |
| Geographische Lage | 34° 28′ 48″ N, 134° 4′ 34″ O | |
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| Fläche | 14,49 km² | |
| Höchste Erhebung | Danyama (壇山) 339,6 m | |
| Einwohner | 782 (2020) 54 Einw./km² | |
| Ieura-Hafen im August 2013 | ||
Teshima (japanisch 豊島) ist eine bewohnte Insel in der japanischen Seto-Inlandsee, die zur Präfektur Kagawa gehört. Sie ist Teil der Naoshima-Inseln und liegt inmitten des Setonaikai-Nationalparks. Der Name der Insel bedeutet wörtlich „Insel des Überflusses“ und soll sich von ihrem Reichtum an Quellwasser ableiten. Historisch war Teshima bekannt für den dortigen Steinabbau und die Steinverarbeitung. Einer der größten Umweltskandale Japans um Industrieabfälle betraf die Insel vor allem in den 1980er Jahren. Im Zuge dessen wurde sie auch als „Müllinsel“ bekannt. Seit 2010 ist Teshima einer der Austragungsorte der Setouchi Triennale. Zeitgenössische Kunst wird unter anderem im Teshima Art Museum ausgestellt.