Textilindustrie in der Ostschweiz

Die Textilindustrie in der Ostschweiz war der wesentliche Wirtschaftsfaktor in den Gebieten der heutigen Kantone St. Gallen, Appenzell Inner- und Ausserrhoden und Thurgau sowie im angrenzenden österreichischen Bundesland Vorarlberg im Mittelalter und der frühen Neuzeit. Während Jahrhunderten lebten Tausende von Familien und Arbeitern vom Handel und der Produktion von Textilien. Besonders bekannt und bedeutsam wurde die Ostschweizer Textilindustrie in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts durch die St. Galler Stickerei, die das wichtigste Exportgut der Schweiz vor dem Ersten Weltkrieg war.

  1. Anne Wanner-JeanRichard, Marcel Mayer: Produktion und Vermarktung von Sankt-Galler Stickereien, in: St. Galler Geschichte; Band 6; Seite 147
  2. Stickereitradition in St.Gallen. St. Gallen-Bodensee-Tourismus, 15. Januar 2009, archiviert vom Original am 12. August 2014; abgerufen am 20. Februar 2011: „1912 stand die Stickerei an der Spitze der Schweizer Exportgüter, gefolgt von der Uhren- und der Maschinenindustrie. Über 50 Prozent der damaligen Weltproduktion an Textilien stammte aus St.Gallen (heute sind es noch 0,5 Prozent).“  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.