The Jerusalem Post
| The Jerusalem Post | |
|---|---|
| Beschreibung | rechts-konservative israelische Tageszeitung |
| Sprache | Englisch |
| Verlag | The Jerusalem Post Group (Israel) |
| Hauptsitz | Jerusalem |
| Erstausgabe | 1. Dezember 1932 |
| Gründer | Gerschon Agron |
| Erscheinungsweise | So–Fr |
| Chefredakteur | Zvika Klein |
| Weblink | jpost.com |
| ISSN (Print) | 0021-597X |
| ISSN (online) | 0792-822X |
Die Jerusalem Post (bis 1950 Palestine Post) ist eine englischsprachige israelische Tageszeitung mit Sitz in Jerusalem. Sie wurde 1932 von Gerschon Agron gegründet. Neben der englischen Hauptausgabe erscheinen eine hebräische Gratiszeitung und eine wöchentliche Ausgabe in mehreren Sprachen; verbunden ist sie außerdem mit der russischsprachigen Wochenzeitung Novosti Nedeli.
Politisch hat die Jerusalem Post mehrere Kurswechsel durchlaufen. Während sie in den Anfangsjahren als staatsnahes Organ fungierte und zwischen 1975 und 1989 eine linksliberale Linie vertrat, vollzog sie nach dem Verkauf an Conrad Black 1989 einen deutlichen Rechtsruck. Seither wird sie von Beobachtern überwiegend als rechts oder mitte-rechts eingestuft. Seit 2004 befindet sie sich im Besitz des israelischen Medienunternehmers Eli Azur.
Ihre journalistische Glaubwürdigkeit wird von Medienbewertungsdiensten als überwiegend hoch eingeschätzt, allerdings wurden ihre Berichterstattung über Palästinenser und Araber sowie ihre institutionellen Verflechtungen mit staatlichen und pro-israelischen Interessenorganisationen wiederholt kritisiert.