Theater im Nationalsozialismus

Das Theater im Nationalsozialismus von 1933 bis 1945 wurde von der Reichstheaterkammer kontrolliert. Jüdische und politisch unliebsame Schauspieler, Regisseure und Dramatiker wurden noch 1933 zu Tausenden entlassen bzw. an der Berufsausübung gehindert und oft ins Exil getrieben. Der Versuch, Thingspiele als neue Massentheaterform zu etablieren, scheiterte bereits 1935. Das gespielte Repertoire war seitdem überwiegend klassisch. 1944 wurden die reichsdeutschen Theater im Zuge des totalen Kriegs geschlossen.