Thane (Gefolgsmann)

Als Thane (angelsächsisch auch thein, þeign, þegn, þegen, germanisch thegn; über mittelhochdeutsch degan, thegan, decan, thekana „Knabe, Diener, Krieger“ verwandt mit deutsch Degen „junger Held, Krieger“ sowie über das Indogermanische mit altgriechisch τέκνον téknon „Kind“) bezeichnete man im Mittelalter den angelsächsischen Gefolgsmann.

  1. Robert E. Lewis (Hrsg.): Middle English Dictionary, Band T.4, The University of Michigan Press, Ann Arbor 1994, ISBN 0-472-01214-2, S. 383.
  2. Oscar Schade: Altdeutsches Lesebuch. Gothisch, Altsächsisch, Alt- und Mittelhochdeutsch. Mit literarischen Nachweisen und einem Wörterbuch. Zweiter Teil: Wörterbuch. Halle 1866, S. 57.
  3. Johann Martin Lappenberg: A History of England Under the Anglo-Saxon Kings. John Murray, London 1845, S. 315.