Three Peaks Bike Race

Das Three Peaks Bike Race ist ein seit 2018 jährlich ausgetragenes Ultradistanz-Radrennen, das von Wien aus die Alpen durchquert. Zielorte sind alternierend Nizza und Barcelona.

Die Fahrer müssen im Verlauf des Rennens drei vom Veranstalter vorgegebene Gipfel bzw. Passhöhen erreichen, die Wahl der Route zwischen diesen Kontrollpunkten ist ihnen freigestellt. Sie legen dabei zwischen 2.000 und 2.700 Kilometer zurück und überwinden etwa 20.000 bis 40.000 Höhenmeter. Während des Rennens sind die Fahrer auf sich allein gestellt, führen ihre gesamte Ausrüstung am Rad mit und müssen sich selbst versorgen (self-supported bike packing). Die Spitze des Fahrerfelds absolviert die Strecke in etwa vier Tagen; das Ziel schließt zehn Tage nach dem Start, wobei auch später eintreffende Fahrer in die Wertung genommen werden. 2022 kamen von 243 gestarteten Fahrern 91 ins Ziel, 81 blieben dabei innerhalb des Zeitlimits.

Die Austragung 2020 ist Gegenstand des Dokumentarfilms Three Peaks & In Between von Stephan Wieser, der die Fahrerin Jana Kesenheimer über den gesamten Verlauf des Rennens begleitet.

  1. Robert Lenhard: Three Peaks Bike Race: Steirer radeln von Wien nach Barcelona. In: Kleine Zeitung. 25. Juli 2019, abgerufen am 17. Oktober 2021.
  2. Johanna Jahnke: Jana Kesenheimer – die schnellste Frau beim Three Peaks Bike Race 2021 über Emotionale Ziele und Wildschweine. In: Die Wundersame Fahrradwelt. 5. August 2021, abgerufen am 17. Oktober 2021.
  3. 1 2 Michael Sinner: Lesetipp - Rennrad Magazin zum Three Peaks Bike Race und Kostenloses Test-Abo. In: velonerd.cc. 24. November 2020, abgerufen am 17. Oktober 2021.
  4. 1 2 Sören Heim: Mit dem Rad über die Alpen bis Nizza. In: Allgemeine Zeitung, 20. August 2022, S. 16
  5. Three Peaks Bike Race. Adventure Bike Racing, abgerufen am 17. Oktober 2021.
  6. Miles Arbour: THREE PEAKS AND IN BETWEEN (FILM). In: bikepacking.com. 1. Februar 2021, abgerufen am 17. Oktober 2021 (englisch).
  7. Johanna Jahnke: Jana Kesenheimer - Das Three Peaks Bike Race und was dazwischen geschah. In: Die Wundersame Fahrradwelt. 7. Januar 2021, abgerufen am 17. Oktober 2021.