Thrombozytose
| Klassifikation nach ICD-10 | |
|---|---|
| D75.9 | Thrombozytose |
| D47.3 | Essentielle Thrombozythämie |
| ICD-10 online (WHO-Version 2019) | |
| Klassifikation nach ICD-11 | |
|---|---|
| 3B63 | Thrombozytose |
| 3B63.0 | Angeborene Thrombozytose |
| 3B63.1 | Erworbene Thrombozytose |
| 3B63.10 | Sekundäre Thrombozytose |
| 3B63.Y | Sonstige näher bezeichnete Thrombozytose |
| 3B63.Z | Thrombozytose, nicht näher bezeichnet |
| ICD-11: Englisch • Deutsch (Vorabversion) | |
Von einer Thrombozytose spricht man, wenn die Blutplättchen (Thrombozyten) im Blut über den Normalbereich hinaus vermehrt sind (vgl. Blutbild). Man unterscheidet die reaktive Thrombozytose, die von anderen Grunderkrankungen hervorgerufen wird, von der essentiellen Thrombozythämie, die eine eigenständige Knochenmarkserkrankung ist und zu den myeloproliferativen Erkrankungen gezählt wird.
Eine reaktive Thrombozytose kann auftreten
- nach einer Splenektomie
- bei bösartigen Tumoren
- während oder nach zytostatischer Chemotherapie
- nach akutem Blutverlust,
- bei chronischem Eisenmangel, aber auch
- bei chronisch-entzündlichen Erkrankungen (z. B. Morbus Crohn, rheumatische Erkrankungen).