toi, toi, toi

Der Ausspruch „Toi, toi, toi!“ (zunächst norddeutsch, seit dem 19. Jahrhundert belegt), der heute meist als Glückwunsch im Sinne von „Es möge gelingen!“ verstanden wird, beruht auf einem Gegenzauber gegen den Neid böser Geister. Um sie durch einen Glückwunsch nicht herbeizurufen, war es zudem üblich, die Formel „unberufen“ hinzuzufügen und durch dreimaliges Ausspucken, Klopfen auf Holz oder ähnliche Handlungen die Schutzwirkung zu bekräftigen.

  1. Schon in der Antike belegt: Plinius der Ältere: Naturalis historia (Die Naturgeschichte): 28. Buch, Kap. 4 (S. 481 unten)