Toilettenspülung

Eine Toilettenspülung ist die Vorrichtung, die bei Wasserklosetts sowie Urinalen dafür sorgt, dass die sanitäre Anlage zu gewünschter Zeit mit Wasser durchspült wird, was Urin, Exkremente und das Toilettenpapier in die Kanalisation befördert.

Die Spülung wird dabei durch die Betätigung einer Taste oder – bei höher positionierten Spülkästen – das Ziehen an einer Kette oder Schnur ausgelöst. Früher lag der Wasserverbrauch für eine Spülung bei etwa 9 Litern, während moderne Toilettenbecken oft mit einem Spülvolumen von weniger als 6 Litern auskommen. Das Volumen für Teilspülungen beträgt entsprechend 3 bis 4 Liter. Da Urinale nur 2 bis 4 Liter pro Spülung benötigen, werden sie nicht nur gern im öffentlichen Raum verwendet, sondern werden auch zunehmend für Privathaushalte interessant.

Im Weltwasserbericht der UNO-Wasserkonferenz von 2023 wurde festgestellt, dass mittlerweile zehn Prozent der Weltbevölkerung von Wasserknappheit bedroht sind, während der weltweite Wasserverbrauch noch immer um 1 Prozent im Jahr ansteigt. Während ein Teil der Menschheit entweder keinen Zugang zu Toiletten hat, werden andernorts Plumpsklos oder Komposttoiletten verwendet. Angesichts der globalen Veränderungen ist es somit politisch erwünscht, möglichst viele WC-Spülungen mit Brunnen-, Regen-, Grau- oder sonstigem Brauchwasser zu betreiben, um Trinkwasser zu sparen.

  1. Spülkästen. (PDF; 542 kB) Ryter-Hermann.de
  2. Uno-Konferenz am Weltwassertag: Knappheit bedroht zehn Prozent der Menschheit vom 22. Mär7 2023 testbericht.de, abgerufen am 8. September 2024.
  3. 1 2 Weltwassertag 2024: 10 Fakten über Wasser Unicef, abgerufen am 8. September 2024.
  4. Zehn Prozent der Menschheit von Wasserknappheit bedroht: Klimakrise verschärft die Situation Tagesspiegel, abgerufen am 8. September 2024.
  5. Wassermangel Gebrauchtes Wasser wieder zu nutzen, ist keine Zukunftsmusik vom 3. Juli 2023 MDR, abgerufen am 8. September 2024.