Totenmahl (Antike)
Das Ausrichten eines Totenmahls (lateinisch refrigerium „Erfrischung“) war im Römischen Reich ein selbstverständlicher Teil des sozialen Lebens. Christen sahen hier zunächst keinen Grund, sich von ihrer Umwelt abzugrenzen, entsprechend dem Urteil Augustinus’ von Hippo: bei Bestattung und Totengedenken solle man sich an das Ortsübliche halten.
- ↑ Andreas Merkt: Essen an den Gräbern. S. 31.