Totenmaske des Tutanchamun
| Totenmaske des Tutanchamun | |
|---|---|
| Material | Gold, Glasfluss, Lapislazuli |
| Maße | H. 54 cm; B. 39,3 cm; |
| Herkunft | Tal der Könige, Grab KV62 |
| Zeit | 18. Dynastie (Neues Reich) |
| Ort | Kairo, Ägyptisches Museum, JE60672, Carter-No. 256a |
Die Totenmaske des Tutanchamun ist eine goldene Totenmaske des altägyptischen Pharaos Tutanchamun (reg. 1332–1323 v. Chr. in der 18. Dynastie). Nachdem sie über 3000 Jahre lang begraben war, wurde sie von Howard Carter im Jahr 1925 im Grab KV62 im Tal der Könige entdeckt. Seit 1925 ist sie im Ägyptischen Museum in Kairo ausgestellt. Die Totenmaske ist eines der bekanntesten Kunstwerke der Welt und ein herausragendes Symbol des alten Ägypten.
Sie trägt das Abbild von Osiris, dem ägyptischen Totengott, ist 54 cm groß, wiegt über 10 Kilogramm und ist mit Halbedelsteinen verziert. Auf den Schultern der Maske ist ein alter Zauberspruch aus dem Ägyptischen Totenbuch in Hieroglyphen eingraviert. Die Maske musste 2015 restauriert werden, nachdem ihr 2,5 Kilogramm schwerer geflochtener Bart abgefallen und von Museumsmitarbeitern hastig wieder angeklebt worden war.
Laut dem Ägyptologen Nicholas Reeves ist die Maske „nicht nur das Inbild aus dem Grab von Tutanchamun, sondern vielleicht das bekannteste Objekt aus dem alten Ägypten selbst“. Seit 2001 haben einige Ägyptologen die These vertreten, dass die Maske ursprünglich für Königin Neferneferuaton bestimmt war.
- ↑ N. Reeves: Tutankhamun’s Mask Reconsidered. New York (NY) 2015, S. 522.
- ↑ Marianne Eaton-Krauss: The Unknown Tutankhamun. Bloomsbury Academic, London 2015, ISBN 978-1-4725-7561-6, S. 111 (eingeschränkte Vorschau in der Google-Buchsuche).