Transparency International Deutschland

Transparency International Deutschland e. V.
(Transparency Deutschland)
Rechtsform eingetragener Verein
Gründung 5. Oktober 1993
Sitz Berlin
Geschäftsstelle Alte Schönhauser Straße 44, 10119 Berlin
Zweck Bekämpfung und Eindämmung der Korruption und Kriminalprävention
Aktionsraum Deutschland, enge Zusammenarbeit mit internationalen Chaptern
Vorsitz Alexandra Herzog
Geschäftsführung vakant
Personen Margarete Bause, Carel Mohn (stellvertretende Vorsitzende)
Umsatz 71.802 € (2023)
Mitglieder individuelle 1.336, korporative 40 (Januar 2024)
Website https://www.transparency.de/

Transparency International Deutschland e. V. ist eine deutsche Nichtregierungsorganisation mit Sitz in Berlin, die 1993 gegründet wurde. Als deutsches Chapter des Dachverbands Transparency International hat der gemeinnützig tätige Verein den Zweck der Bekämpfung und Eindämmung von Korruption. Der Verein besteht aus 1.336 Mitgliedern, welche in elf Regional- und 16 Arbeitsgruppen deutschlandweit tätig sind.

Transparency International Deutschland verfolgt keine Einzelfälle, sondern setzt auf Koalitionen gegen Korruption. Die deutsche Sektion unterstützt Behörden, Gerichte und Banken bei der Korruptionsprävention, analysiert Übersee-Banken mit laxen Geldwäsche-Vorschriften und fördert Transparenz in der öffentlichen Verwaltung. Zudem setzt sie sich für ein stärkeres Informationsrecht, Schutz für Hinweisgeber und Integrität im Gesundheitswesen ein. Auch die Verankerung von Korruptionsforschung in Universitäten ist ein Ziel. Seit einigen Jahren werden übergreifende Themen behandelt, wie die Nutzung von Open Data bei der Korruptionsbekämpfung und die kritische Behandlung von Strategischer Korruption.

  1. Transparency International Deutschland e.V: Jahresbericht 2024. Abgerufen am 2. Februar 2025.
  2. Korruption führt in vielen Fällen zu Menschenrechtsverletzungen. Über Whistleblowing, Kinderschutz und darüber wie die strategische Korruption autoritärer Staaten funktioniert und unsere Demokratien bedroht. Konrad Adenauer Stiftung, 18. Juli 2024, abgerufen am 8. Februar 2025.