Tremolo
Tremolo (italienisch; von tremolare ‚beben‘, ‚zittern‘, aus lateinisch tremere) bezeichnet in der Musik die rasche periodische Änderung der Lautstärke (Amplitude) eines Tons oder Akkordes. Vom auch als „Amplitudenvibrato“ bezeichneten Tremolo zu unterscheiden ist das Vibrato, bei dem die Tonhöhe kontinuierlich verändert wird.
Während das Tremolo in der klassischen Gesangstechnik der europäischen Kunstmusik als „Zittern der Stimme“ negativ konnotiert ist, gilt es in der Instrumentalmusik als technisch virtuose und klanglich effektvolle Spieltechnik. Die Extremversion eines Tremolos ist ein rhythmischer Gater-Effekt, der z. B. in Trance- und Techno-Musik angewandt wird.