Tribolumineszenz

Der Begriff Tribolumineszenz (von griechisch τριβείν tribein ‚reiben‘ und lateinisch lumen ‚Licht‘) wurde 1895 von Wiedemann und Schmidt für das Auftreten einer „kalten Lichtemission“ bei starker mechanischer Beanspruchung (z. B. Reiben, Zerbrechen, Pressen) von Festkörpern geprägt. Heute fasst man den Begriff etwas weiter und zählt zum Beispiel auch die Lumineszenz, die beim schnellen Abrollen von Klebeband auftritt, zu dieser Kategorie.

  1. E. Wiedemann, G. C. Schmidt: Über Lumineszenz. In: Annalen der Physik und Chemie. 54, 1895, S. 604–625 (online).
  2. Ritsch, ratsch, röntgen. In: Berliner Zeitung. 23. Oktober 2008 (Wissenschaft).