Tridymit

Tridymit
Tridymit in Form ultradünner, farbloser und pseudohexagonaler Tafeln (Bildgröße: 1,1 mm)
Fundort: Wannenköpfe, Ochtendung, Eifel, Deutschland
Allgemeines und Klassifikation
IMA-Symbol

Trd

Andere Namen
Chemische Formel SiO2
Mineralklasse
(und ggf. Abteilung)
Oxide und Hydroxide
System-Nummer nach
Strunz (8. Aufl.)
Lapis-Systematik
(nach Strunz und Weiß)
Strunz (9. Aufl.)
Dana

IV/D.01a
IV/D.01-020

4.DA.10
75.01.02.01
Kristallographische Daten
Kristallsystem orthorhombisch
Kristallklasse; Symbol orthorhombisch-disphenoidisch; 222
Raumgruppe siehe Kristallstruktur
Gitterparameter siehe Kristallstruktur
Formeleinheiten siehe Kristallstruktur
Physikalische Eigenschaften
Mohshärte 7
Dichte (g/cm3) gemessen: 2,25 bis 2,28; berechnet: [2,28]
Spaltbarkeit {0001} undeutlich, {1010} unvollkommen
Bruch; Tenazität muschelig; spröde
Farbe farblos, weiß, gelblich weiß, grau
Strichfarbe weiß
Transparenz durchsichtig bis durchscheinend
Glanz Glasglanz
Kristalloptik
Brechungsindizes nα = 1,468 bis 1,482
nβ = 1,470 bis 1,484
nγ = 1,474 bis 1,486
Doppelbrechung δ = 0,006
Optischer Charakter zweiachsig positiv
Achsenwinkel 2V = 40 bis 86° (gemessen); 50 bis 72° (berechnet)

Tridymit (auch Asmanit) ist eine orthorhombische Hochtemperaturmodifikation des Siliciumdioxids. Erst seit den 1960er Jahren ist Tridymit als stabile Phase von SiO2 allgemein anerkannt worden. Eine andere Hochtemperaturmodifikation des SiO2 ist Cristobalit.

  1. Laurence N. Warr: IMA–CNMNC approved mineral symbols. In: Mineralogical Magazine. Band 85, 2021, S. 291–320, doi:10.1180/mgm.2021.43 (englisch, cambridge.org [PDF; 320 kB; abgerufen am 5. Januar 2023]).
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