Tschitschibabin-Reaktion

Die Tschitschibabin-Reaktion (auch Tschitschibabin-Amin-Reaktion) ist eine nukleophile aromatische Substitutionsreaktion zur Herstellung von 2-, 4-Aminopyridinen oder -chinolinen und wurde erstmals 1914 von Alexei Jewgenjewitsch Tschitschibabin beschrieben. Dabei wird in einem für nukleophile Angriffe aktivierten Heteroaromaten, deren Elektronendichte durch induktive und mesomere Effekte herabgesetzt ist, ein Wasserstoffatom substituiert und somit dieser direkt aminiert.