Túatha Dé Danann
Die Túatha Dé Danann [] (Das Volk der Danu) sind nach dem Lebor Gabála Érenn („Das Buch der Landnahmen Irlands“) ein Volk (tuath), das von der Göttin Danu abstammen soll. Das im 11. Jahrhundert verfasste Lebor Gabála Érenn, eine mittelirische Sammlung folkloristischer Texte, beschreibt die Entstehung dieses Volks und seine Invasion Irlands. Dieses Buch der Invasionen wurde unter anderem um 1634 von Seathrún Céitinn für seine Geschichte Irlands (Foras feasa ar Éirinn) benutzt; damit wurden die Túatha Dé Danann und die anderen Völker, die angeblich nacheinander Irland besiedelten, in die Geschichtsschreibung der Neuzeit übernommen.
- ↑ Tom Peete Cross, Clark Harris Slover: Ancient Irish Tales. Barnes & Noble, Dublin 1969, S. 3–27 (englisch).
- ↑ Bernadette Cunningham: Foras Feasa ar Eirinn and the Historical Origins of Irish Catholic Identity. In: New Hibernia Review. Band 5, Nr. 4, 2001, ISSN 1092-3977, doi:10.1353/nhr.2001.0058 (englisch).