Tucker Inlet
| Tucker Inlet | ||
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Topografische Karte mit dem Tucker Inlet südlich der Hallett-Halbinsel (Mitte Rechts) | ||
| Gewässer | Rossmeer | |
| Landmasse | Viktorialand, Ostantarktika | |
| Geographische Lage | 72° 37′ S, 169° 45′ O | |
| Breite | 5 km | |
| Tiefe | 11 km | |
| Zuflüsse | Tucker-Gletscher, Whitehall-Gletscher | |
Das Tucker Inlet (von „Inlet“, englische Bezeichnung für einen schmalen Meeresarm) ist eine vereiste, fjordartige Bucht an der Borchgrevink-Küste des ostantarktischen Viktorialands. Seine Einfahrt wird nördlich durch das Kap Wheatstone und im Süden durch das Kap Daniell begrenzt. In das Inlet mündet der Tucker-Gletscher und der Whitehall-Gletscher.
Entdeckt wurde es im Februar 1841 vom britischen Polarforscher James Clark Ross bei dessen Antarktisexpedition (1839–1843). Ross benannte das Inlet nach Charles T. Tucker, ranghöchster Decksoffizier auf dem Forschungsschiff Erebus.