Präsident der Vereinigten Staaten
| Präsident der Vereinigten Staaten von Amerika | |
|---|---|
| President of the United States of America | |
| Siegel des Präsidenten der Vereinigten Staaten | |
Standarte des Präsidenten | |
| Amtierend Donald Trump seit dem 20. Januar 2025 (Offizielles Porträt zur Amtseinführung 2025) | |
| Anrede | The Honorable (förmlich) Mr. President (informell) His Excellency (in diplomatischem Schriftverkehr) |
| Amtssitz | Weißes Haus |
| Mitglied von | Kabinett der Vereinigten Staaten United States Domestic Policy Council National Economic Council United States National Security Council |
| Amtszeit | 4 Jahre (max. zweimalige Wahl) |
| Nachfolge | Vizepräsident |
| Stellvertreter | Vizepräsident |
| Letzte Wahl | 5. November 2024 |
| Nächste Wahl | 7. November 2028 |
| Wahl durch | Electoral College |
| Schaffung des Amtes | 4. März 1789 |
| Erster Amtsinhaber | George Washington |
| Gehalt | 400.000 USD jährlich |
| Website | www.whitehouse.gov |
Der Präsident der Vereinigten Staaten von Amerika (englisch amtlich President of the United States of America, Akronym im Phillips Code Potus) ist in einer Person Staatsoberhaupt, Regierungschef und Oberbefehlshaber der Streitkräfte der Vereinigten Staaten. Die Amtszeit beträgt vier Jahre. Seit 1951 darf er nur einmal wiedergewählt werden.
Aktueller Amtsinhaber ist seit dem 20. Januar 2025 Donald Trump. Er ist der 45. Mann in diesem Amt (es gab bisher keine Frau als Präsidentin), wird aber als 47. Präsident gezählt, da die nicht unmittelbar aufeinander folgenden Amtszeiten von Grover Cleveland (22. und 24.) und von Trump (45. und 47.) jeweils einzeln gezählt werden.
Die Wahl des Präsidenten erfolgt indirekt: Die Bürger der einzelnen Bundesstaaten stimmen zunächst über Wahlleute ab, die das Electoral College, das Wahlleutekollegium, bilden. Dieses wählt den Präsidenten. Erhält dabei kein Kandidat eine Mehrheit, entscheidet das Repräsentantenhaus, so geschehen bei den Präsidentschaftswahlen 1800 und 1824. Gleichzeitig mit dem Präsidenten wird ein Vizepräsident gewählt. Dieser hat laut Verfassung nur die Aufgabe, dem Senat vorzusitzen. Wenn aber ein Präsident, etwa durch Tod, Rücktritt oder Absetzung, vorzeitig aus dem Amt scheidet, tritt der Vizepräsident für die restliche Wahlperiode mit allen Rechten an seine Stelle. Der Präsident ernennt Minister (englisch secretaries), die zusammen mit ihm die Regierung bilden. Sie bedürfen der Bestätigung durch den Senat. Ähnlich verhält es sich mit den Berufungen an den Obersten Gerichtshof: Wird eine Richterstelle frei, schlägt der Präsident einen neuen Richter vor, der vom Senat bestätigt werden muss.