Uber (Unternehmen)
| Uber Technologies Inc. | |
|---|---|
| Rechtsform | Corporation |
| ISIN | US90353T1007 |
| Gründung | 2009 |
| Sitz | San Francisco, Vereinigte Staaten |
| Leitung | Dara Khosrowshahi (CEO) Garrett Camp (Chairman) |
| Mitarbeiterzahl | 31.100 (2024) |
| Umsatz | 44 Mrd. US-Dollar (2024) |
| Branche | Öffentlicher Verkehr |
| Website | www.uber.com |
| Stand: 31. Dezember 2024 | |
Uber (benannt nach dem englischen Germanismus uber für „über“) ist ein US-amerikanisches Dienstleistungsunternehmen mit Sitz in San Francisco. Es bietet in vielen Städten der Welt Online-Vermittlungsdienste zur Personenbeförderung an. In Deutschland vermittelt Uber laut eigenen Angaben ausschließlich Fahrten an lizenzierte Mietwagenunternehmen. Verfügbar sind die Optionen UberX, Green, Premium, UberXL, UberPet und Taxi. Früher vermittelte Uber über UberPop Fahrten an private Fahrer mit eigenem Auto. Diese Option wurde in Deutschland gerichtlich verboten, da sie gegen das Personenbeförderungsgesetz verstößt. Die Vermittlung erfolgt über eine mobile App oder eine Website. Das Unternehmen erhebt dabei eine Provision von mehr als 25 Prozent des Fahrpreises. Die App zählt zu den Taxi-Apps. Schrittweise kamen weitere Fahrdienstleistungen hinzu, beispielsweise die Essensauslieferung UberEats.
Das Unternehmen steht im Fokus unzähliger Kritik. Es praktizierte weltweit teils illegalen Lobbyismus auf höchster politischer Ebene, missachtete bzw. missachtet weltweit systematisch Gesetze sowie Gerichtsentscheidungen, wendete verschiedene Methoden an, um behördliche Kontrollen zu torpedieren, versucht mit Dumping-Preisen etablierte Taxi-Unternehmen wie auch Konkurrenzplattformen aus dem Markt zu drängen und ließ bzw. lässt (je nach Gesetzeslage) seine über die App angestellten Plattformarbeiter unter prekären bis gesetzeswidrigen Bedingungen arbeiten (so werden z. B. fällige Sozialversicherungsbeiträge nicht bezahlt und Lohndumping betrieben). Es profitiert weiterhin trotz der geänderten Gesetzeslage in der EU davon, dass Uber-Fahrer inzwischen nun bei den für sie operierenden Subunternehmen teilweise ausgebeutet werden, mit z. T. Lohndiebstahl, Bezahlung unter dem Mindestlohn, keiner Lohnfortzahlung im Krankheitsfall und Nicht-Übernahme der Sozialversicherungsbeiträge.
- ↑ United states securities and exchange commission. Abgerufen am 5. Januar 2026 (englisch).
- ↑ Uber Technologies Revenue 2017-2024. Abgerufen am 12. August 2025 (englisch).
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- ↑ Uber muss Millionenstrafe in den Niederlanden zahlen. In: Der Spiegel. 8. März 2019, ISSN 2195-1349 (Online [abgerufen am 17. Dezember 2025]).
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- ↑ Uber ignoriert Frankfurter Landgericht. 3. September 2014, abgerufen am 17. Dezember 2025.
- 1 2 Tsüri.ch: So kämpfen Zürcher Uber-Fahrer gegen Ausbeutung | Nau.ch. 22. Juni 2025, abgerufen am 17. Dezember 2025 (Schweizer Hochdeutsch).
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- ↑ Alina Leimbach ARD-Finanzredaktion: Taxi-Konkurrenz: Wie das Geschäft von Uber und Co. funktioniert. Abgerufen am 17. Dezember 2025.
- ↑ Lisa Bor: Ausbeutung bei Lieferdiensten: Nur zum Schein beschäftigt. In: Die Tageszeitung: taz. 19. Juni 2023, ISSN 0931-9085 (Online [abgerufen am 17. Dezember 2025]).