Ubichinol
| Strukturformel | ||||||||||||||||
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| n = 9–10 (Säugetiere) bzw. 10 (Mensch) | ||||||||||||||||
| Allgemeines | ||||||||||||||||
| Name | Ubichinol | |||||||||||||||
| Andere Namen | ||||||||||||||||
| Summenformel | C59H92O4 | |||||||||||||||
| Kurzbeschreibung |
weißes Pulver | |||||||||||||||
| Externe Identifikatoren/Datenbanken | ||||||||||||||||
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| Eigenschaften | ||||||||||||||||
| Molare Masse | 865,36 g·mol−1 | |||||||||||||||
| Aggregatzustand |
fest | |||||||||||||||
| Schmelzpunkt |
47 °C | |||||||||||||||
| Sicherheitshinweise | ||||||||||||||||
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| Wenn nicht anders vermerkt, gelten die angegebenen Daten bei Standardbedingungen (0 °C, 1000 hPa). | ||||||||||||||||
Ubichinol (engl. Ubiquinol, auch Ubihydrochinon oder kurz QH2) ist eine elektronenreiche (reduzierte) Form des Coenzyms Q10. Die natürliche Ubichinolform des Coenzyms Q10 ist 2,3-Dimethoxy-5-methyl-6-polyprenyl-1,4-benzochinol, wobei die polyprenylierte Seitenkette bei Säugetieren 9–10 Einheiten und beim Menschen 10 Einheiten lang ist. Coenzym Q10 (CoQ10) existiert in drei Redoxzuständen, vollständig oxidiert (Ubichinon-10), teilweise reduziert (Semichinon oder Ubisemichinon), und vollständig reduziert (Ubichinol). Die Redoxfunktionen von Ubichinol in der zellulären Energieproduktion und im antioxidativen Schutz basieren auf der Fähigkeit, zwei Elektronen in einem Redoxzyklus zwischen Ubichinol (reduziert) und der (oxidierten) Ubichinon-Form auszutauschen.
- ↑ Patent US2008138326: Method for cancer treatment, carcinogenesis suppression or mitigation of adverse reactions of anticancer agents. Veröffentlicht am 12. Juni 2008, Erfinder: Fujii, Toshihide; Kato, Masanori; Sakamoto, Hirokazu; Shinagawa, Yoshiyuki; Kitano, Mitsuaki; Hosoe, Kazunori.
- ↑ Patent GB947643: Substituted chroman compounds. Veröffentlicht am 22. Januar 1964.
- ↑ Dieser Stoff wurde in Bezug auf seine Gefährlichkeit entweder noch nicht eingestuft oder eine verlässliche und zitierfähige Quelle hierzu wurde noch nicht gefunden.
- ↑ G. Lenaz et al.: Localization and mobility of coenzyme Q in lipid bilayers and membranes. In: Biofactors, 1999, 9, S. 87–93.
- ↑ M. Nakamura, T. Hayashi: One- and Two-electron reduction of quinones by rat liver subcellular fractions. In: J Biochem, 1994, 115, S. 334–344.