Uhrwerk Orange (Film)
| Film | |
| Titel | Uhrwerk Orange |
|---|---|
| Originaltitel | A Clockwork Orange |
| Produktionsland | Vereinigtes Königreich, Vereinigte Staaten |
| Originalsprache | Englisch |
| Erscheinungsjahr | 1971 |
| Länge | 131 Minuten |
| Altersfreigabe |
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| Stab | |
| Regie | Stanley Kubrick |
| Drehbuch | Stanley Kubrick |
| Produktion | Stanley Kubrick |
| Musik | W. Carlos |
| Kamera | John Alcott |
| Schnitt | Bill Butler |
| Besetzung | |
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| → Synchronisation | |
Uhrwerk Orange (Originaltitel: A Clockwork Orange) ist ein britisch-amerikanischer Spielfilm des Regisseurs Stanley Kubrick aus dem Jahr 1971. Der amerikanische Filmemacher schrieb zudem das Drehbuch und produzierte den in England gedrehten Kinofilm. Kubricks Werk basiert auf dem 1962 veröffentlichten gleichnamigen dystopischen Roman des britischen Schriftstellers Anthony Burgess.
Der Film thematisiert Gewalt, Jugendkriminalität, Jugendbanden und weitere soziale, politische und wirtschaftliche Aspekte in einem dystopischen Großbritannien der nahen Zukunft. Im Zentrum der Filmhandlung steht der antisoziale und gewalttätige Protagonist Alex. Der Film schildert zunächst die von Vergewaltigung, Raub und Mord geprägte Verbrechensserie seiner Bande. Im weiteren Verlauf wird Alex von der Polizei festgenommen und mittels staatlich geförderten, experimentellen Konditionierungstechniken getestet, um ihn zu rehabilitieren.
Kubricks Dystopie stieß bei Kritikern mit Apostrophierungen wie „verstörend“, „gefährlich“, „kalt“ oder „brillant“ auf ein geteiltes Echo und löste vor allem durch seine expliziten Gewaltdarstellungen zahlreiche Debatten aus. Nachdem der Film vorgeblich zu nachahmenden Gewalttaten inspiriert hatte, wurde der Film auf Kubricks Betreiben zunächst aus den britischen Kinos zurückgezogen und in mehreren anderen Ländern verboten.
Der am 23. März 1972 erstmals in deutschen Kinos gezeigte Film erhielt trotz der Kontroversen zahlreiche Auszeichnungen und Nominierungen, darunter die Nominierungen für den besten Film und der besten Regie bei der Oscarverleihung 1972. Darüber hinaus erfuhr der kommerziell äußerst erfolgreiche Film in den folgenden Jahren eine kritische Neubewertung und erlangte Kultstatus.