Umgangsformen

Umgangsformen (positiv auch Guter Ton) sind Bestandteil sozialer Interaktion und stellen die Art und Weise dar, wie sich eine Person in einer Gesellschaft anderen Menschen gegenüber verhält. Eine Gesellschaft bewertet bestimmte Verhaltensformen (Manieren) positiv (z. B. als gut erzogen, höflich, kultiviert, edel, tapfer) oder negativ (z. B. als derb, roh, ungehobelt, unhöflich, ungesittet, feige) und unterscheidet „gute“ und „schlechte“ Umgangsformen. Häufig verwendet man in der deutschen Sprache das Wort „Umgangsformen“ ohne den Zusatz „gut“ und meint gleichwohl „gute Umgangsformen“. Umgangsformen können auch als identitätsstiftende Zeichen der Zugehörigkeit zu einer Gesellschaft bzw. einer sozialen Gruppe innerhalb einer Gesellschaft fungieren.

  1. Duden: Umgangsform. Abgerufen am 25. September 2025.
  2. Nicht immer werden die in einem konkreten Umfeld als „gut“ angesehenen Umgangsformen dort auch tatsächlich praktiziert – oft klafft eine Lücke zwischen Anspruch und Wirklichkeit.