Umweltschädliche Subventionen
Als umweltschädliche Subvention (englisch environmentally harmful subsidy) werden Subventionen aus öffentlichen Mitteln bezeichnet, die Umweltschäden fördern, weil sie sich beispielsweise negativ auf die Naturgüter Klima, Luft, Boden, Wasser und Artenvielfalt auswirken oder den Verbrauch von Rohstoffen fördern.
Aus einem 2021 veröffentlichten Bericht der Vereinten Nationen geht hervor, dass insgesamt 87 Prozent der Agrarsubventionen weder sozial verträglich noch umweltfreundlich seien und fordern daher eine grundlegende Umverteilung der weltweit ausgezahlten Milliarden-Hilfen in der Landwirtschaft. Die Höhe der umwelt- und klimaschädlichen Subventionen verdoppelte sich zwischen 2020 und 2022 weltweit auf etwa 2,5 Prozent der Gesamtwirtschaftsleistung.
Das deutsche Umweltbundesamt gab bekannt, 2018 seien im Bereich der als umweltschädlich wirkenden Subventionen (in Deutschland) insgesamt 65,4 Milliarden Euro ausgezahlt worden, fast die Hälfte davon in den Bereichen Verkehr und Transport.
- ↑ OECD (Hrsg.): Environmentally Harmful Subsidies: Policy Issues and Challenges. September 2003, doi:10.1787/9789264104495-en.
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- ↑ FAO, UNEP, UNDP: A multi-billion-dollar opportunity – Repurposing agricultural support to transform food systems. Rom, 2021. (PDF 1,5 MB)
- ↑ UN-Bericht : 87 Prozent der Agrarsubventionen sind sozial- und umweltschädlich FAZ, aufgerufen am 31. Oktober 2021
- ↑ Patrick Greenfield: Global spending on subsidies that harm environment rises to $2.6tn, report says. In: The Guardian. 17. September 2024, ISSN 0261-3077 (theguardian.com [abgerufen am 18. September 2024]).
- ↑ Umweltschädliche Subventionen: fast die Hälfte für Straßen- und Flugverkehr Umweltbundesamt, aufgerufen am 31. Oktober 2021