Unimog 405
| Mercedes-Benz | |
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Unimog U 318 (405.104) | |
| Unimog 405 | |
| Hersteller | Daimler Truck Holding AG |
| Verkaufsbezeichnung | Bis 2013: U 20, U 290, U 300, U 400, U 500 seit 2013: U 216, U 218, U 219 U 318, U 319, U 323, U 327 U 423, U 427, U 430, U 435 U 527, U 529, U 530, U 535 |
| Produktionszeitraum | 2000–heute |
| Motoren | Mercedes-Benz Vier- und Sechszylinder-Diesel-Reihenmotoren OM 904 (4,25 l, 110–130 kW) |
| Länge | 4900 mm bis 6200 mm |
| Breite | 2150 mm bis 2300 mm |
| Höhe | 2820 mm bis 2970 mm |
| Radstand | 2700 mm bis 3900 mm |
| Spurweite | 1734 mm / 1768 mm |
| Wenderadius | 6300 mm bis 8450 mm |
| Bodenfreiheit | 400 mm |
| Standardbereifung | 315/80 R 22,5 |
| Höchstgeschwindigkeit | bis zu 89 km/h |
| Maximal zulässige Gesamtmasse | bis zu 16.500 kg |
| Vorgängermodell | Unimog 408, Unimog 418, Unimog 427
Technologischer Vorreiter: Unimog 409 |
| Nachfolgemodell | keines |
Der Unimog 405 ist eine Baureihe des Mercedes-Benz-Unimog, die von der Daimler Truck Holding AG hergestellt wird. Das Ende der 1990er-Jahre entwickelte Fahrzeug wird seit dem Jahr 2000 in Serie produziert. Ursprünglich lief der Unimog 405 im Mercedes-Benz-Werk Gaggenau vom Band, ehe die Produktion 2002 in das Werk Wörth umzog. Der Unimog 405 ist die Geräteträgerbaureihe des Unimog und damit Nachfolger der Baureihen 408, 418 und 427. Obgleich der Unimog 405 viele charakteristische Merkmale mit früheren Unimog teilt, weist er einige markante technische Neuerungen auf. Hierzu zählen insbesondere die nicht mehr an Schubrohren, sondern an Lenkern geführten Portalachsen und der ebene Leiterrahmen.
Ab Werk gibt es den Unimog 405 als Siebeneinhalbtonner (C1), Vierzigtonner (C) oder landwirtschaftliche Zugmaschine (T). Er wird parallel zum Unimog 437.4 gebaut, der als Unimog hochgeländegängig technisch anders aufgebaut ist. Es gibt drei Varianten des Unimog 405: UGN (2000–2016), LUG (2007–2013) und UGE (seit 2013). Insgesamt sind es 22 Baumuster, von denen zwei (405.210 und 405.230) ausschließlich auf dem nordamerikanischen Markt als Freightliner Unimog U 500 verkauft wurden.
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- ↑ S. 159
- ↑ Der Hersteller des Unimog 405 änderte sich seit 1994 mehrere Male: Die Daimler-Benz AG wurde 1998 mit der Chrysler Corporation zur DaimlerChrysler AG fusioniert. Aus dieser wurde die Chrysler Corporation wiederum 2007 herausgelöst, sodass im Oktober 2007 eine Umbenennung in Daimler AG erfolgte. Das Nutzfahrzeug-Geschäft der Daimler AG wurde 2019 in die Daimler-Tochter Daimler Truck AG ausgelagert, die 2021 in Daimler Truck Holding AG umbenannt wurde und am 10. Dezember 2021 an die Börse ging. In diesem Artikel werden die Unternehmensnamen verwendet, die in den jeweils beschriebenen Zeiträumen gültig waren:
1994–1998: Daimler-Benz AG
1998–2007: DaimlerChrysler AG
2007–2019: Daimler AG
2019–2021: Daimler Truck AG
seit 2021: Daimler Truck Holding AG - ↑ Vierzigtonner bezieht sich hier auf die maximal zulässige Gesamtmasse als Lastzug mit Anhänger bzw. als Sattelkraftfahrzeug mit Auflieger