Unsterbliche Remispartie

Die Unsterbliche Remispartie ist eine Schachpartie, die spätestens 1872 in Wien zwischen Carl Hamppe (Weiß) und Philipp Meitner (Schwarz) gespielt wurde.

Sie illustriert den im 19. Jahrhundert üblichen romantischen Stil, bei dem versucht wurde, durch spektakuläre Opfer den gegnerischen König mattzusetzen. In der Partie opferte Schwarz sehr viel Material, um den weißen König über das ganze Brett ins eigene Lager zu treiben, konnte dann mit den verbliebenen Figuren allerdings nur noch Remis durch Dauerschach erreichen.

  1. Edward Winter: Kings, Commoners and Knaves. Russell Enterprises, Milford 1999. S. 50.