Unwetter in der Schweiz im Sommer 2024
Die Unwetter in der Schweiz im Sommer 2024 waren eine Abfolge von Starkregenereignissen, die in verschiedenen Regionen der Schweiz durch Hochwasser, Erdrutsche und Murgänge grosse Schäden verursachten und mindestens dreizehn Menschenleben forderten, drei weitere Personen werden weiterhin vermisst. Die kumulierten Unwetterschäden für das ganze Jahr beliefen sich auf rund 905 Millionen Schweizer Franken, das teuerste Jahr seit 2005 (Alpenhochwasser 2005) und belegt in der 53-jährigen Beobachtungsreihe den fünften Rang. Besonders stark betroffen waren die Kantone Tessin, Wallis und Graubünden. Die Beeinträchtigung der Verkehrsinfrastruktur hatte auch Auswirkungen auf den Transitverkehr mit dem Unterbruch der San-Bernardino-Route und auf den Tourismus in Teilen der Schweizer Alpen.
Im September 2024 gab es auch in Mitteleuropa viele Hochwasser.