Urinsediment
Das Urinsediment oder Harnsediment (von lateinisch sedimentum „Bodensatz“) ist in der Laboratoriumsdiagnostik eine Aufbereitung des Urins zur mikroskopischen Beurteilung der festen Bestandteile. In der Medizin spricht man oft nur vom Sediment.
Werden bestimmte nicht lösliche Bestandteile im Urinsediment nachgewiesen, so kann dies ein Hinweis auf bestimmte Erkrankungen der Niere oder der harnableitenden Organe (Harnleiter, Harnblase) sein. Die Untersuchung des Urinsediments ist einfach durchzuführen und gibt als diagnostische Methode wichtige orientierende Hinweise im Rahmen einer mikrobiologischen Beurteilung oder des sogenannten Urinstatus im Rahmen einer Urinuntersuchung.
Man unterscheidet das organisierte Urinsediment (Urinzylinder, Epithelzellen, Leukozyten, Erythrozyten, Bakterien) vom sogenannten nicht-organisierten Urinsediment (Kristalle). Zusätzlich wurden die nichtorganischen und die organischen Harnsedimente getrennt betrachtet.
Bei der Urinanalyse wird zwischen Zellen, Lipiden, Zylindern und Kristallen unterschieden.
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