Urwald Weißwasser

Das Naturschutzgebiet (NSG) Urwald Weißwasser war ein Waldschutzgebiet im Landkreis Görlitz, fünf Kilometer westlich von Weißwasser.

Es hat die offizielle Registriernummer D 80 und umfasste eine Fläche von 97,45 Hektar (ha). Das Naturschutzgebiet lag im Bergbauschutzgebiet. Der Tagebau Nochten hat das Schutzgebiet bis 2015 vollständig überbaggert. Ende des Jahres 2009 hatte bereits die Tagebauvorfeldberäumung den östlichen Rand des NSG in der Abteilung 183 erreicht.

  1. Fritz Brozio: Naturschutzarbeit im Niederschlesischen Oberlausitzkreis. In: Heimatliche Beiträge für den Niederschlesischen Oberlausitzkreis. Heft 13, Niesky 1997, S. 6.
  2. Im Zufluchtswald für Flüchtlingspflanzen. Abgerufen am 31. Januar 2017.
  3. Um das Jahr 1820 begann Pückler sogenannte Gestellwege anzulegen. Dabei handelt es sich um rechtwinklig zueinander liegende Schneisen, die das Forstgebiet in etwa 45 Hektar große Abschnitte, auch Jagen genannt, einteilen. Die Schaffung dieser Waldwirtschaftseinheiten sollten eine großflächige Übernutzung des Waldes verhindern. Die Methode geht auf die beiden Forstwissenschaftler Hartig und Cotta zurück und wurde von Pückler übernommen. Vollendet wurde das Projekt dann von Pücklers Nachfolger, Prinz Friedrich der Niederlande.