Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft
| Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di) | |
|---|---|
| Rechtsform | Gewerkschaft |
| Gründung | 19. März 2001 |
| Sitz | Berlin |
| Vorläufer | Deutsche Angestellten-Gewerkschaft, Deutsche Postgewerkschaft, Gewerkschaft Handel, Banken und Versicherungen, IG Medien, Gewerkschaft Öffentliche Dienste, Transport und Verkehr |
| Schwerpunkt | Gewerkschaft für Dienstleistungsberufe |
| Vorsitz | Frank Werneke stellv. Andrea Kocsis und Christine Behle |
| Mitglieder | 1.830.267 (Stand Ende 2025) |
| Website | verdi.de |
Die Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft (kurz Verdi oder Ver.di, Eigenschreibweise ver.di, Aussprache []) ist eine deutsche Gewerkschaft mit Sitz in Berlin. Sie entstand im Jahr 2001 durch Zusammenschluss von fünf Einzelgewerkschaften und ist Mitglied im Deutschen Gewerkschaftsbund (DGB). Mit etwa 1,8 Millionen Mitgliedern ist sie nach der IG Metall die zweitgrößte deutsche Gewerkschaft. Die Frauenquote liegt bei 52,1 Prozent – Verdi hat 953.075 Frauen und 877.192 Männer organisiert. Die Gewerkschaft beschäftigt bundesweit rund 3400 Mitarbeiter (davon 560 Beschäftigte in der Bundesverwaltung) und nimmt durch Beitragszahlungen jährlich etwa 566,5 Millionen Euro ein. Verdi ist in zehn Landesbezirke und fünf Fachbereiche untergliedert und wird von einem neunköpfigen Bundesvorstand geleitet. Seit 2022 veröffentlicht ver.di jährlich den Transparenzbericht über die Verwendung der Beiträge Vorsitzender ist seit September 2019 Frank Werneke.
- ↑ ver.di-Bundesverwaltung, Ressort 1, Controlling-Mitteilung vom 12. Februar 2026.
- ↑ Bert Losse: DGB: Gewerkschaften wildern im Revier der Kollegen. In: WirtschaftsWoche. 12. März 2015, abgerufen am 1. September 2015.
- ↑ ver.di-Bundesverwaltung, Ressort 1, Controlling-Mitteilung vom 12. Februar 2026.
- ↑ Transparenzbericht 2022