Verband der nationalen Minderheiten in Deutschland

Der Verband der nationalen Minderheiten in Deutschland bestand von 1924 bis 1939 und vertrat die nichtdeutschen Minderheiten. Dem Verband gehörten die dänische (Schleswigscher Verein), polnische (Bund der Polen in Deutschland), sorbische (Lausitzer bzw. Wendische Volkspartei), friesische (Friesisch-Schleswigscher Verein) und litauische (Vereinigung der Litauer in Deutschland) Minderheit an. Tschechen und Masuren waren nicht im Verband organisiert, wurden aber in der Verbandszeitschrift Kulturwehr berücksichtigt.

  1. Marianne Krüger-Potratz, Dirk Jasper: Fremdsprachige Volksteile und deutsche Schule: Schulpolitik für die Kinder der autochthonen Minderheiten in der Weimarer Republik : ein Quellen- und Arbeitsbuch. (Volume 2 von Interkulturelle Bildungsforschung), Waxmann Verlag, 1998, ISBN 9783893256259, S. 310
  2. Ferdinande Knabe: Sprachliche Minderheiten und nationale Schule in Preussen zwischen 1871 und 1933: eine bildungspolitische Analyse. (Volume 325 von Internationale Hochschulschriften), Waxmann Verlag, 2000, ISBN 9783893258383 pp. 64–65 n.71