Verlorene Stämme Israels
Als die Verlorenen Stämme Israels (hebräisch עשרת השבטים aseret ha-schvatim oder השבטים ha-shvatim) bezeichnet man die zehn israelitischen Stämme, die nach der Eroberung des Nordreiches Israel durch die Assyrer im Jahr 722/21 v. Chr. im Rahmen der Zwangsumsiedlungen im Assyrischen Reich unter Sargon II. umgesiedelt wurden (2 Kön 17,6 ) und seitdem als verschollen gelten. Im Laufe der Zeit wurde von verschiedenen Gruppen angenommen, dass es sich bei ihnen um Nachkommen der verlorenen Stämme handelt.