Verordnung (EU) Nr. 648/2012 (Marktinfrastrukturverordnung)
Verordnung (EU) Nr. 648/2012 | |
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| Text von Bedeutung für den EWR | |
| Titel: | Verordnung (EU) Nr. 648/2012 des Europäischen Parlaments und des Rates vom 4. Juli 2012 über OTC-Derivate, zentrale Gegenparteien und Transaktionsregister |
| Bezeichnung: (nicht amtlich) | Marktinfrastrukturverordnung, EMIR-Verordnung |
| Geltungsbereich: | EWR |
| Rechtsmaterie: | Handelsrecht |
| Grundlage: | AEUV, insbesondere Art. 114 |
| Verfahrensübersicht: | Europäische Kommission Europäisches Parlament IPEX Wiki |
| Anzuwenden ab: | 16. August 2012 |
| Fundstelle: | ABl. L, Nr. 201, 27. Juli 2012, S. 1–59 |
| Volltext | Konsolidierte Fassung (nicht amtlich) Grundfassung |
| Regelung ist in Kraft getreten und anwendbar. | |
| Hinweis zur geltenden Fassung von Rechtsakten der Europäischen Union | |
Die Verordnung (EU) Nr. 648/2012 (Marktinfrastrukturverordnung), Langname Verordnung (EU) Nr. 648/2012 des Europäischen Parlaments und des Rates vom 4. Juli 2012 über OTC-Derivate, zentrale Gegenparteien und Transaktionsregister, ist eine EU-Verordnung zur Regulierung des außerbörslichen Derivatehandels. Über die Abkürzung EMIR für die inoffizielle englische Bezeichnung European Market Infrastructure Regulation hat auch die Kurzbezeichnung EMIR-Verordnung weite Verbreitung gefunden. Die Verordnung regelt den außerbörslichen Handel mit Derivaten. Kern der Regulierung ist die Verpflichtung der Marktteilnehmer zum Clearing ihrer außerbörslichen Standard-Derivatgeschäfte über einen Zentralen Kontrahenten sowie die Meldung dieser Geschäfte an ein Transaktionsregister. Mit der Umsetzung der Marktinfrastrukturverordnung ist die Europäische Wertpapier- und Marktaufsichtsbehörde (ESMA) betraut.