Vertrag über Konventionelle Streitkräfte in Europa
Der Vertrag über Konventionelle Streitkräfte in Europa (KSE-Vertrag; englisch Conventional Forces in Europe Treaty, CFE) legte Obergrenzen für die Anzahl schwerer Waffensysteme fest, die in Europa vom Atlantik bis zum Ural stationiert werden dürften. Er führte nach seinem Abschluss zu drastischen Reduzierungen der Bestände an Waffen, die für Offensivzwecke einsetzbar sind. Für die Kontrolle wurde ein Verifikationssystem vereinbart, das Informationspflichten und Inspektionen enthielt. Erfolgloser Vorläufer des KSE-Vertrags waren die Verhandlungen zum Mutual and Balanced Force Reductions (MBFR) von 1973 bis 1989.