Vertrag von Stensby
Der Vertrag von Stensby war ein Abkommen zwischen König Waldemar II. von Dänemark und dem Deutschen Orden, das am 7. Juni 1238 in Stensby auf der Insel Seeland in Dänemark unterzeichnet und im September 1243 von Papst Innozenz IV. bestätigt wurde. Durch das Abkommen wurde der nördliche Küstenstreifen Estlands im Austausch gegen militärische Unterstützung an das Königreich Dänemark abgetreten. Durch den Vertrag gingen die vier historischen estnischen Kreise Reval (heutiges Tallinn und Umland), Jerwen (Järva), Harrien (Harju) und Wierland (Virumaa) in den Besitz Dänemarks über.
- ↑ Iben Fonnesberg-Schmidt: The Popes and the Baltic Crusades: 1147-1254. BRILL, 2007, ISBN 978-90-04-15502-2 (google.de [abgerufen am 19. Januar 2026]).
- ↑ Stephen Turnbull: Crusader Castles of the Teutonic Knights (1): The red-brick castles of Prussia 1230–1466. Bloomsbury Publishing, 2011, ISBN 978-1-84908-010-1 (google.de [abgerufen am 19. Januar 2026]).
- ↑ Diplomatarium Danicum – juridiske dokumenter fra middelalderens Danmark. Abgerufen am 19. Januar 2026.