Verwaltung der Bischöflichen Weingüter Trier
| Verwaltung der Bischöflichen Weingüter Trier | |
|---|---|
| Rechtsform | GbR |
| Gründung | 1966 |
| Sitz | Trier |
| Leitung | Julia Lübcke (seit 2020) |
| Branche | Weinbau |
| Website | www.bischoeflicheweingueter.de |
Die Verwaltung der Bischöflichen Weingüter Trier ist ein Weingutsbetrieb an Mosel, Saar und Ruwer. Dieser geht auf den Zusammenschluss von drei bedeutenden, jahrhundertealten Weingütern und ehemaligen Gründungsmitgliedern des VDP Mosel (Großer Ring) im Jahr 1966 zurück: das Bischöfliche Konvikt (seit 1840), das Bischöfliche Priesterseminar (seit 1773) und die Hohe Domkirche (seit 1851). 2004 ging auch das 25 Hektar große Weingut Friedrich-Wilhelm-Gymnasium in den Besitz der Bischöflichen Weingüter über; es wird als eigenständiges Weingut weitergeführt.
Zur rund 95 Hektar großen Anbaufläche der Bischöflichen Weingüter Trier gehören Anteile an Spitzenlagen der Anbauregion, unter anderem an der Mosel Dhroner Hofberger (4,2 ha) und Piesporter Goldtröpfchen (1,5 ha), entlang der Saar Scharzhofberger (6,3 ha), Kanzemer Altenberg (5,9 ha) und Ayler Kupp (10,2 ha) sowie Kaseler Nieschen (3,1 ha) an der Ruwer. Der Anbauschwerpunkt liegt mit knapp 90 Prozent auf dem Riesling. Darüber hinaus werden Reben der Sorten Frühburgunder, Spätburgunder, St. Laurent und Regent angebaut.
Die Trauben von den 60 Hektar Weinbergen an der Saar werden auf dem Scharzhof, die von Mosel und Ruwer auf dem Duisburger Hof an der Ruwer gekeltert. Der Ausbau der Weine erfolgt in weitläufigen Kellerräumen im Zentrum der Stadt Trier.
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- ↑ Steillagenweinbau seit 450 Jahren. In: friedrichwilhelmgymnasium.de, aufgerufen am 21. Oktober 2018.
- ↑ Roland Morgen: Fritz Willi: Der König als Botschafter. In: Trierischer Volksfreund, 26. Februar 2014.