Vindobala
| Kastell Rudchester | |
|---|---|
| Alternativname | Vindobala, Vindovala, Uindobala |
| Limes | Britannien |
| Abschnitt | Hadrianswall |
| Datierung (Belegung) | A) hadrianisch, 122. bis spätes 4. Jahrhundert n. Chr. B) valentinianisch 370 bis frühes 5. Jahrhundert n. Chr. |
| Typ | Alen- und Kohortenkastell |
| Einheit | A) Cohors V equitata, A) Legio VI Victrix?, A/B) Cohors I Frixagorum |
| Größe | Fläche: 1,8 ha |
| Bauweise | Steinbauweise |
| Erhaltungszustand | oberirdisch nicht sichtbar. |
| Ort | Rudchester |
| Geographische Lage | 55° 0′ 3,6″ N, 1° 49′ 33,6″ W |
| Vorhergehend | Kastell Condercum (östlich) |
| Anschließend | Kastell Onnum (westlich) |
Vindobala war ein römisches Hilfstruppenkastell und stand nahe dem Weiler (Hamlet) Rudchester, Parish Heddon-on-the-Wall, Northumberland, England.
Es gehörte zu der aus insgesamt 16 Kastellen bestehenden Festungskette des Hadrianswalls (per lineam valli) und sicherte dessen östlichen Abschnitt. Das Lager wurde, mit einer längeren Unterbrechung, vermutlich von 122 bis 400 n. Chr. vom Militär genutzt. Überregional bekannt geworden ist die Ausgrabungsstätte durch ein Mithräum und eine römische Zisterne. Trotz seines schlechten Erhaltungszustands erbrachte die Grabungsstätte einige bedeutende archäologische Funde. Sie lieferten wertvolle Informationen über das Leben an der nördlichen Grenze Britanniens.