Voß (mecklenburgisches Adelsgeschlecht)

Voß (seltener: Voss, lat.: Vulpes) ist der Name eines alten Adelsgeschlechts aus Mecklenburg, das dem Uradel des Landes angehört und mit Johannes Vulpes, Rat des Fürsten Nikolaus I. von Werle, am 15. Mai 1253 urkundlich ersterwähnt wird. Die Familie besaß Güter vor allem in Mecklenburg und Preußen.

Die Familie ist von anderen gleichnamigen, aber wappenverschiedenen und nicht-verwandten Adelsgeschlechtern mit Namen Voss zu unterscheiden.

  1. Mecklenburgisches Urkundenbuch, Band II (1251–1280), Hrsg. Verein für Meklenburgische Geschichte und Alterthumskunde, In Commission, Stiller, Schwerin 1864, S. 721. Johannes Vulpes, in: 1253. Mai 15. Nicolaus, Fürst von Werle, schenkt dem Kloster Dargun das Dorf Vippernitz zum Ersatze für den bisher streitigen und nun an die Stadt Malchin abgetretenen Wald bei Gilow.