Volks- und Kulturbodenforschung

Die Volks- und Kulturbodenforschung beschäftigte sich vor allem in der Zwischenkriegszeit mit ethnozentrischen und geopolitischen Fragen und volkstumspolitischen Gesichtspunkten in einem als deutsch angesehenen Sprach- und Kulturraum in Mittel- und Südosteuropa. Sie diente vor allem der Umsetzung deutscher Macht- und Kulturpolitik. Institutionalisiert wurde sie in der Weimarer Republik mit der Stiftung für deutsche Volks- und Kulturbodenforschung in Leipzig.